TL;DR
dLAN (auch Powerline) überträgt Netzwerkdaten über das vorhandene Stromnetz und verbindet so zwei Adapter ohne neue Kabel. Im Vergleich zu WLAN ist dLAN stabiler und schneller, im Vergleich zu Ethernet flexibler. Ein Adapter wird per Kabel am Router eingesteckt, der zweite an einer beliebigen Steckdose im selben Stromkreis - dort kann er auch als WLAN-Repeater fungieren. Ein Starter-Set kostet etwa 40 Euro.
Diese Zusammenfassung wurde KI-gestützt erstellt (EU AI Act Art. 50).
Inhaltsverzeichnis (2 Abschnitte)
Eine Internetverbindung ist in nahezu jedem Haushalt vorhanden. Doch wenn es um eine stabile und schnelle Verbindung geht, ist WLAN nicht immer die beste Methode. Deutlich stabiler ist eine verkabelte Verbindung. Damit dafür nicht viele Meter Kabel verlegt werden müssen, gibt es das sogenannte dLAN.
WLAN, LAN, dLAN - Das sind die Unterschiede
In den meisten Haushalten kommen drei Verbindungstypen infrage. Der Überblick:
- WLAN überträgt per Funk: sofort einsatzbereit, dafür langsamer und anfällig für Abbrüche.
- LAN überträgt per Netzwerkkabel: schnell und ausfallsicher, dafür muss das Kabel verlegt werden.
- dLAN überträgt über das Stromnetz: Reichweite ohne Verlegearbeit, funktioniert aber nur innerhalb eines Stromkreises.
WLAN: bequem, aber langsamer
WLAN wird immer häufiger verwendet, weil immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden sein müssen. Das Internet der Dinge (IoT) beschreibt diesen Wandel: Türklingel, Kühlschrank oder Waage hängen heute am Netz. Der Vorteil solcher smarten Geräte ist, dass sich zum Beispiel die Gewichte einer Waage direkt in einer App darstellen lassen.
Viele dieser Geräte sind zu klein für einen Kabelanschluss am Router, für sie bleibt nur WLAN. Es ist für jedes WLAN-fähige Gerät schnell eingerichtet, ein Reisender verbindet sein Handy im Zug in Sekunden.
Der Nachteil: Durch die kabellose Verbindung leidet die Geschwindigkeit. Ist das Gerät zu weit vom Router entfernt, bricht die Verbindung teilweise ganz ab.
Wichtig aus Sicherheitssicht: Eine unsichere WLAN-Konfiguration ist deutlich gefährlicher als eine unsichere LAN-Konfiguration, weil ein WLAN-Angriff auch aus der Ferne durchführbar ist.
LAN: schnell, aber unflexibel
Bei der LAN-Verbindung sind die Vor- und Nachteile genau gespiegelt. Sie ist nicht so schnell und unkompliziert eingerichtet, jedes Gerät muss per Kabel verbunden werden. Handys fallen damit raus, weil der passende Ethernet-Port fehlt.
Dafür verfügen alle angeschlossenen Geräte über eine sehr schnelle und ausfallsichere Verbindung, weil sie über das Kabel läuft.
dLAN versucht, die Vorteile beider Typen zu vereinen: unkompliziert und trotzdem schnell.
So funktioniert die neue Verbindungsmöglichkeit
Das Internet kommt beim dLAN weder über die Luft (WLAN) noch über ein eigenes Netzwerkkabel (LAN), sondern über den Stromkreis. Der Aufbau in drei Schritten:
- Ersten Adapter in eine Steckdose neben dem Router stecken und per Kabel mit dem Router verbinden.
- Zweiten Adapter in eine beliebige Steckdose stecken, zum Beispiel nahe am Computer.
- Endgerät per kurzem Kabel am zweiten Adapter anschließen oder dessen WLAN nutzen.
Die Vorteile:
- Kein Kabelsalat, statt langer Leitungen genügen zwei Stecker.
- Der zweite Adapter kann zusätzlich als WLAN-Zugangspunkt dienen.
- Skalierbar: In einem dreistöckigen Haus verteilt man drei Adapter, einer beim Router, zwei auf den übrigen Etagen. So gibt es auf jeder Etage gutes WLAN und über kurze Kabel zusätzlich LAN.
Was Sie beachten sollten:
- Die Adapter funktionieren nur in Steckdosen desselben Stromkreises.
- Ein Set aus zwei Adaptern kostet rund 40 Euro.
- Die Einrichtung ist auch ohne Vorkenntnisse in wenigen Minuten erledigt.
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