TL;DR
Fake Profile in sozialen Netzwerken werden mit KI-generierten Bildern und Texten immer schwerer zu erkennen. Ihre Ziele sind Netzwerkaufbau zur Schadsoftwareverteilung, Informationsgewinnung für Cyberangriffe und Vertrauensaufbau zur Manipulation. Wirksamste Schutzmittel sind enge Datenschutzeinstellungen und das konsequente Ablehnen unbekannter Anfragen. Die Google-Bilderrückwärtssuche hilft beim Verifizieren von Profilbildern.
Diese Zusammenfassung wurde KI-gestützt erstellt (EU AI Act Art. 50).
Inhaltsverzeichnis (3 Abschnitte)
Seit es die sozialen Medien wie Facebook, Instagram, aber auch LinkedIn und Xing gibt, kämpfen diese Plattformen gegen Fake Profile. Solche Fake Profile können vor allem in den beruflichen Netzwerken Schaden verursachen, wenn diese unter einer falschen Identität Verträge aushandeln. Aber auch Privatpersonen können auf Facebook oder Instagram einen Schaden erleiden, wenn Fake Profile nicht als solche erkannt werden.
Fake Profile erkennen ist nicht einfach
Grundsätzlich ist es sehr schwer, professionell erstellte Fake-Profile zu erkennen. Die verwendeten Bilder und Texte liegen immer näher an denen echter Menschen.
Der Grund ist die wachsende Rechenleistung: Künstliche Intelligenzen lernen immer schneller. Innerhalb von Sekunden entstehen sehr realistische Bilder von Menschen, und selbst ganze Beiträge schreiben Computer, ohne dass es auffällt.
Mit verschiedenen Methoden lassen sich diese künstlich generierten Inhalte meist entlarven. Ein Bild prüfen Sie zum Beispiel über die Google Bilder-Rückwärtssuche.
Weil die Erkennung trotzdem immer schwieriger wird, ist die beste Methode eine andere: eine gute Konfiguration der Privatsphäre-Einstellungen im jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Ihnen jeder beliebige Account eine Freundschaftsanfrage schicken kann, sind Sie für Fake-Profile deutlich attraktiver als jemand, der nur Anfragen von Freunden der eigenen Freunde akzeptiert.
Doch auch mit guter Konfiguration kann es passieren, dass Fake-Profile Sie erreichen, denn dafür muss nur einer Ihrer Freunde das Profil nicht erkannt haben. Denken Sie deshalb vor jedem neuen Kontakt genau über die Absichten dieses Unbekannten nach.
Absichten der Fake Profile
Wie hinter den meisten kriminellen Aktivitäten steckt auch hinter der Verwaltung von Fake-Profilen ein Ziel. Zwei sind besonders verbreitet.
Ziel 1: Ein möglichst großes Netzwerk aufbauen
Dafür werden meist automatisiert Profile erstellt, die willkürlich Freundschaftsanfragen an andere Accounts verschicken. Über dieses Netzwerk versuchen die Kriminellen dann zum Beispiel, Schadsoftware zu verteilen.
Damit die Anfragen möglichst häufig akzeptiert werden, arbeiten sie mit angepassten Profilen: In den häufigsten Fällen bekommen männliche Profile Anfragen von jungen weiblichen Accounts und andersherum.
Wer einmal eine solche Anfrage angenommen hat, bekommt in kurzer Zeit viele weitere. Viele Fake-Profile werden zentral organisiert und geben die Resultate ihrer Anfragen untereinander weiter.
Ziel 2: Informationen über das Opfer sammeln
Für Cyber-Angriffe sind Informationen über das Opfer sehr wichtig, der Großteil eines Angriffs besteht aus Recherche.
Nach erfolgreicher Vernetzung startet der Kriminelle eine Konversation, die im besten Fall lange andauert. Denn je länger sie andauert, desto größer wird das Vertrauen des Opfers zum unbekannten Gegenüber. Dieses Vertrauen lässt sich auf viele Arten missbrauchen, unter anderem zur Informationsgewinnung.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Es gilt also immer darauf zu achten, welche Personen man in seinem Freundeskreis aufnimmt. Niemals sollte eine komplett unbekannte Person angenommen werden. Dies gilt auf Facebook, Instagram und ähnlichen Plattformen in dem das Annehmen einer Freundschaftsanfrage die Möglichkeit eröffnet eine Direktnachricht zu senden. Ihre Telefonnummer würden Sie auch nicht einem Fremden geben, damit dieser Ihnen eine Kurznachricht senden kann. Sollte dennoch eine unbekannte Freundschaftsanfrage angenommen worden sein und Sie erst anschließend durch neu freigeschaltete Informationen feststellen, dass es sich definitiv um eine fremde Person handelt, sollte nicht auf eine Nachricht reagiert und die Person wieder entfernt werden.
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