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Zoom führt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein! - Illustration zu IT-Sicherheitsbewusstsein und Mitarbeiterschulung
Security Awareness

Zoom führt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein!

Zoom hat nun nach einer Testphase die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung etabliert. Diese Verschlüsselung hat jedoch nicht nur Vorteile!

Jan Hörnemann Jan Hörnemann Chief Operating Officer · Prokurist
Aktualisiert: 21. September 2024 2 Min. Lesezeit
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Inhaltsverzeichnis (2 Abschnitte)

Zoom, ein großer Anbieter von Online-Konferenzräumen, hat nun nach einer rund 3 Monate langen Testphase die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung veröffentlicht. Jedoch hat die Verwendung dieser Verschlüsselung auch ein paar Nachteile für die Nutzer der Videokonferenz-Plattform. Sowohl die Vor- als auch die Nachteile schauen wir uns in diesem Podcast einmal etwas genauer an.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Zoom

Viele Arbeiter befinden sich immer noch, oder schon wieder im Home-Office. In den Zeiten, in denen Kollegen an unterschiedlichen Orten arbeiten, aber dennoch viel miteinander kommunizieren müssen, sind Video-Konferenzen kaum noch wegzudenken. Es gibt viele verschiedene Anbieter die in der Praxis verwendet werden. Zoom ist ein Anbieter, der bereits im Juli angekündigt hat, dass eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung getestet wird. Über diese Ankündigung haben Jonas und Jan ebenfalls in dem Sevencast gesprochen, der jederzeit auf allen Podcast-Plattformen gehört werden kann. Der damalige Allo Instant-Messenger von Google hat nie eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung angeboten - und musste deshalb vielleicht auch schließen. Genau diese Testversion ist seit heute online und ist in der Client Version 5.4.0 verfügbar. Dadurch ist die neue Verschlüsselung sowohl auf macOS Geräten, als auch Windows und Android Systemen verfügbar. Das Unternehmen Zoom hat bereits angekündigt, dass die neue Version auch bald unter Linux verfügbar sein wird. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sorgt dafür, dass die Kommunikationsteilnehmer in einer Art Tunnel kommunizieren. Dieser Tunnel wird durch verschiedene Verschlüsselungsverfahren kreiert und sorgt dafür, dass keine außenstehender Einsicht in die Kommunikation hat.

Nicht jede Konferenz muss Ende-zu-Ende verschlüsselt sein

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist nicht die Standard Konfiguration. Das bedeutet, dass der Benutzer von Zoom selbst die Einstellung verändern muss, um die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu benutzen. Zoom hat diese Standard Konfiguration bewusst so gewählt, da nicht jede Konferenz Ende-zu-Ende verschlüsselt sein muss. Wenn keine sensiblen Informationen oder geheime Forschungsergebnisse besprochen werden, kann die Standard Verschlüsselung benutzt werden. Denn die Verwendung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat einige Nachteile, u.a. können keine Konferenzen mehr aufgenommen werden. Dies liegt daran, dass die Aufnahme vorübergehend in der Cloud gespeichert werden würden. Dies ist mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht möglich. Ebenfalls sind einige andere Telefonanlagen und Einstellungen nicht kompatibel mit der Verschlüsselung. Daher müssen Sie selbst entscheiden, ob die Konferenz so wichtig ist, dass Sie auf manche Einstellungen verzichten, dafür aber die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiviert haben wollen.

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