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Was ist Blacklisting? Prüfen und Reputation schützen! - Illustration zu IT-Sicherheitsbewusstsein und Mitarbeiterschulung
Security Awareness

Was ist Blacklisting? Prüfen und Reputation schützen!

Was ist Blacklisting? Wenn eine IP-Adresse, Domain oder E-Mail Adresse auf einer schwarzen Liste steht, ist sie nicht vertrauenswürdig.

Chris Wojzechowski Chris Wojzechowski Geschäftsführender Gesellschafter
Aktualisiert: 24. Februar 2025 3 Min. Lesezeit
IT-Grundschutz-Praktiker (TÜV) IT Risk Manager (DGI) § 8a BSIG Prüfverfahrenskompetenz Ausbilderprüfung (IHK)

TL;DR

Steht Ihre IP-Adresse oder Domain auf einer schwarzen Liste, landen Ihre E-Mails im Spam-Ordner oder werden stillschweigend abgelehnt - das gefährdet Ihre Geschäftskommunikation. Blacklisting trifft IPs, Domains und E-Mail-Adressen, die durch Spam-Massensendungen oder zu viele fehlgeschlagene Login-Versuche negativ aufgefallen sind. Über dnsbl.info prüfen Sie Ihre IP gegen mehrere schwarze Listen gleichzeitig, mxtoolbox.com übernimmt die Domain-Prüfung. Ein Austragen gelingt selten aus eigener Kraft - ein Hosterwechsel mit neür IP-Adresse ist dann der pragmatische Ausweg, setzt aber voraus, dass Sie die Ursache des Blacklistings vorab beseitigt haben.

Diese Zusammenfassung wurde KI-gestützt erstellt (EU AI Act Art. 52).

Inhaltsverzeichnis (1 Abschnitte)

Beim Blacklisting handelt es sich um eine Liste mit nicht-vertrauenswürdigen Absendern. Das hilft es bei der Zustellung von E-Mails seriöse von unseriösen Absendern zu trennen. Im Internet kommt an vielen Stellen die Klassifizierung zum Einsatz. Großfläche Spam E-Mails lassen sich so verhindern. Aber auch zu viele Login Versuche auf einer Website können dazu führen, dass die IP-Adresse auf einer schwarzen Liste landet.

Sperrliste, Negativliste oder Index - viele Namen für das gleiche Ergebnis

Wenn ein Spiel verboten ist, dann wird umgangssprachlich davon geredet, dass es auf dem “Index” ist. Es wird somit auf eine Liste von Spielen geschrieben, die nicht frei verkäuflich sind. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Aber auch beim Umgang mit Domains, E-Mail Adressen und IP-Adressen kann sich der Einsatz einer schwarzen Liste lohnen. In diesem Zusammenhang steht vor allem, dass diese negativ aufgefallen sind. So kann eine E-Mail auf der schwarzen Liste für Probleme sorgen. Entweder werden diese als Spam markiert, abgelehnt oder gelöscht. Aber auch die verzögerte Zustellung ist ein Instrument. Im geschäftlichen Kontext kann das große Probleme verursachen.

Steht meine IP Adresse auf einer schwarzen Liste?

Wer einen eigenen E-Mail Server bereitstellt oder sich fragt weshalb die eigenen E-Mails als Spam oder Junk markiert werden, der sollte die eigene IP-Adresse daraufhin prüfen, ob Sie auf schwarzen Listen geführt wird. Unter DNSBL.info lassen sich diese einzeln abrufen oder gemeinsam überprüfen. DNSBL Info Blackisting

Eine Sammlung von schwarzen Listen im Internet. Quelle: Screenshot dnsbl.info Wer prüfen will ob eine Domain von einem Blacklisting betroffen ist, der kann das unter mxtoolbox.com überprüfen. Hier wird nur die Eingabe einer Domain erfordert. Domain Check auf Blacklisting

Nachdem eine beliebige Domain eingetragen worden ist, wird geprüft ob diese von einem Blacklisting betroffen ist. Quelle: Screenshot mxtoolbox.com Nach wenigen Sekunden wurden die einzelnen Datenbanken angefragt und das Ergebnis wird dargestellt. Im besten Fall taucht die Domain in keiner Liste auf. Der Fehler liegt dann woanders. Keine positiven EIntraege nach Blacklisting Check Wenn das Ergebnis jedoch positiv ist, stehen die Chancen schlecht sich mit eigenen Kräften von dieser Liste auszutragen. Ziehen Sie den Wechsel Ihres Hosters in Betracht. Dann ändert sich Ihre IP-Adresse. Beobachten lassen sich die Anzahl der versendeten Spam Mails auf sogenannten Live Maps. Sie sollten unbedingt die Gründe für das Blacklisting in Erfahrung bringen. Besteht das Problem, auch nachdem Sie den Hoster gewechselt haben, wird Ihre IP-Adresse erneut betroffen sein. Falls Sie seit längerer Zeit Probleme mit der Zustellungsgenauigkeit Ihrer E-Mails haben, so können Sie auch zu einem größeren und/oder vertrauenswürdigeren E-Mail Anbieter wechseln. Im Gegensatz zum Blacklisting gibt es auch das sogenannte Whitelisting. Dadurch werden besonders vertrauenswürdige Absender bescheinigt.

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Über den Autor

Chris Wojzechowski
Chris Wojzechowski

Geschäftsführender Gesellschafter

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Geschäftsführender Gesellschafter der AWARE7 GmbH mit langjähriger Expertise in Informationssicherheit, Penetrationstesting und IT-Risikomanagement. Absolvent des Masterstudiengangs Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule (if(is), Prof. Norbert Pohlmann). Bestseller-Autor im Wiley-VCH Verlag und Lehrbeauftragter der ASW-Akademie. Einschätzungen zu Cybersecurity und digitaler Souveränität erschienen u.a. in Welt am Sonntag, WDR, Deutschlandfunk und Handelsblatt.

10 Publikationen
  • Einsatz von elektronischer Verschlüsselung - Hemmnisse für die Wirtschaft (2018)
  • Kompass IT-Verschlüsselung - Orientierungshilfen für KMU (2018)
  • IT Security Day 2025 - Live Hacking: KI in der Cybersicherheit (2025)
  • Live Hacking - Credential Stuffing: Finanzrisiken jenseits Ransomware (2025)
  • Keynote: Live Hacking Show - Ein Blick in die Welt der Cyberkriminalität (2025)
  • Analyse von Angriffsflächen bei Shared-Hosting-Anbietern (2024)
  • Gänsehaut garantiert: Die schaurigsten Funde aus dem Leben eines Pentesters (2022)
  • IT Security Zertifizierungen — CISSP, T.I.S.P. & Co (Live-Webinar) (2023)
  • Sicherheitsforum Online-Banking — Live Hacking (2021)
  • Nipster im Netz und das Ende der Kreidezeit (2017)
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