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Pixel OS - Das Betriebssystem für alte Rechner! - Illustration zu IT-Sicherheitsbewusstsein und Mitarbeiterschulung
Security Awareness

Pixel OS - Das Betriebssystem für alte Rechner!

Alte Hardware lauffähig zu bekommen ist nicht immer leicht. Windows 10 fordert viel Leistung. Pixel OS ist das Betriebssystem für alte Rechner!

Chris Wojzechowski Geschäftsführender Gesellschafter
Aktualisiert: 23. September 2024 5 Min. Lesezeit
IT-Grundschutz-Praktiker (TÜV) IT Risk Manager (DGI) § 8a BSIG Prüfverfahrenskompetenz Ausbilderprüfung (IHK) T.I.S.P. Board-Mitglied

TL;DR

Pixel OS ist die ursprünglich für den Raspberry Pi entwickelte Desktopumgebung, die als experimentelle Version auch auf x86-PCs und Macs lauffähig ist. Das System basiert auf Debian Jessie, benötigt mindestens 512 MB RAM und ist kostenlos per ISO erhältlich. Es eignet sich für einfache Aufgaben wie E-Mail oder Textverarbeitung auf alter Hardware; GPIO-Funktionen des Raspberry Pi sind nicht verfügbar. Als Alternative für datenschutzbewusste Nutzer wird TAILS empfohlen.

Diese Zusammenfassung wurde KI-gestützt erstellt (EU AI Act Art. 50).

Inhaltsverzeichnis (1 Abschnitte)

Es ist das Betriebssystem für alte Rechner, kommt ursprünglich vom Raspberry Pi und braucht sehr geringe Anforderungen. Aktuelle Betriebssysteme laufen auf alter Hardware alles andere als zufriedenstellend. Die Mindestanforderungen sollten, um eine angenehme Bedienung zu ermöglichen, stets erfüllt werden.

Anforderungen an Pixel OS - das Betriebssystem für alte Rechner!

Der Minicomputer Raspberry Pi ist mittlerweile vielen ein Begriff. Der Computer, der für die Haussteuerung oder die automatische Bewässerung von Pflanzen verwendet werden kann, bekam kürzlich eine neue Desktopumgebung namens Pixel.

Diese Desktopumgebung wurde nun für x86-basierte PCs und Macs freigegeben. Wer also schon einmal damit geliebäugelt hat, einem alten Rechner neues Leben einzuhauchen, hat jetzt die passende Gelegenheit dazu.

Der Startbildschirm von Pixel - egal ob installiert oder vom USB-Stick gebootet! (Quelle: Raspberrypi.org)

Anwendungsszenarien gibt es genug. Der Hauptcomputer ist gerade in Reparatur oder nicht griffbereit, die E-Mail muss aber trotzdem geschrieben, der Flug gebucht oder die Überweisung getätigt werden. Das alles geht auch mit einem alten Rechner, auf dem Pixel OS läuft.

Die einzige harte Anforderung: Das System muss über mindestens 512 MB RAM verfügen.

Pixel OS herunterladen und das Betriebssystem für alte Rechner installieren!

Die benötigte ISO, die ihr auf eine DVD brennen oder auf einen USB-Stick spielen könnt, gibt es auf Raspberrypi.org. Dort findet sich auch eine bebilderte Anleitung, die zwar auf Englisch verfasst, aber gut verständlich ist. Das Ganze ist kostenlos, und ihr könnt Pixel OS installieren oder direkt vom USB-Stick starten.

So sieht der Desktop unter Pixel OS aus (Quelle: Raspberrypi.org)

Was ihr vorher wissen solltet:

  • Mathematica und Minecraft sind aus Lizenzgründen nicht enthalten.
  • Es handelt sich um eine Experimentalversion. Es kann sein, dass eines eurer Geräte nicht unterstützt wird und die Installation scheitert.
  • Die x86-Variante setzt nicht auf Raspbian auf, sondern auf Debian (Jessie).
  • Da es keine Emulation des Raspberry Pi ist, lässt sich die GPIO-Leiste nicht ansteuern. Auch alle anderen Hardwarefunktionen des Raspberry Pi werden nicht unterstützt.

Für alle, bei denen es nicht funktioniert, können wir TAILS empfehlen: ein alternatives Betriebssystem mit besonderem Blick auf Privatsphäre und Datenschutz.

Pixel OS basiert auf Debian (jessie) (Quelle: Raspberrypi.org)

Meine Meinung zu Pixel OS - dem Betriebssystem für alte Rechner!

Moderne Betriebssysteme setzen immer einen drauf - das ist gut so und ermöglicht Fortschritt. Die einen Zielgruppe benötigt dies, die andere das. Es gibt aber auch zahlreiche Rechner da draußen, welche noch funktionstüchtig sind, aber zu wenig Leistung haben. Für diese Systeme gibt es nun Pixel OS, welche sich auf das Wesentliche konzentriert. Nicht immer benötigt es schließlich eine Sprachsteuerung oder die Möglichkeit Ordner direkt mit der Cloud zu synchronisieren. Kritisch wird es auch, wenn Betriebssysteme verwendet werden die keine Updates mehr erhalten. So kann euer alter Rechner mit Pixel OS aussehen! (Quelle: Raspberrypi.org) Wer noch nie mit dem kleinen Bastelrechner zu tun hatte, der kann sich bei dem Raspberrypi Einstieg etwas schwer tun. Gerade bei Geräten die für den Bildungsbereich gedacht waren, ist Frustration schnell an der Tagesordnung. Aus diesen Gründen würde dem Betriebssystem Raspbian ein Service Assistent hinzugefügt.

Von Spracheinstellungen bis zum WLAN - es wird einfacher!

Ist man es bisher nur gewohnt gewesen Windows Systeme neu aufzusetzen, so sollte man sich beim Raspberrypi Einstieg auf eine andere Vorgehensweise einstellen. Standards wie WLAN sind evtl. Noch nicht installiert. Die Sprache ist auf englisch und das Passwort soll geändert werden? Alles sinnvolle Maßnahmen, nach denen man als Laie erst einmal suchen bzw. Googeln musste. Mit der neuen Raspbian-Version soll das ein Ende haben. Benutzer werden vom Assistenten durch die Bedienung geführt. Sprach- und Ländereinstellungen werden abgefragt. Die verfügbaren WLANs werden angezeigt, das Heimnetz kann sofort angesteuert werden. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nutzerfreundlichkeit.

Raspberrypi Einstieg - kostenlose Softwareempfehlung

Was kann man mit so einem kleinen Gerät alles anstellen? Im ersten Augenblick fällt einem nicht unbedingt die automatische Gartenbewässerung oder Bürobelüftung ein. Von der Tabellenkalkulation bis zum Textverarbeitungsprogramm beherrscht der kleine Bastelcomputer aber vieles. Er hat seine Grenzen, doch für einen Brief oder ein überschaubares Excelsheet reicht es in der Regel.

Auch die Hardware wird besser: Am Pi-Tag, jedes Jahr am 14.03. (in den USA 03.14 und damit die ersten Stellen von Pi), wurde eine neue Version des handflächengroßen Computers vorgestellt, jetzt mit serienmäßigem WLAN an Bord.

Seit Jahren erfreut sich das Gerät steigender Beliebtheit. Ursprünglich für Entwicklungsländer produziert, nutzen es heute viele Makerprojekte. Ein interaktives Display, ein Hightech-Spiegel oder die Digitalisierung von Filmen lassen sich mit etwas Zeit alle umsetzen. Einen kleinen Bruder gibt es mittlerweile auch: Der Raspberry Pi Zero ist nur halb so groß wie der Klassiker.

Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu Technik zu ermöglichen, ist es umso erfreulicher, dass der Einstieg nun etwas leichter geworden ist.

Quellen und Downloads:

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Über den Autor

Chris Wojzechowski
Chris Wojzechowski

Geschäftsführender Gesellschafter

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Geschäftsführender Gesellschafter der AWARE7 GmbH mit langjähriger Expertise in Informationssicherheit, Penetrationstesting und IT-Risikomanagement. Absolvent des Masterstudiengangs Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule (if(is), Prof. Norbert Pohlmann). Bestseller-Autor im Wiley-VCH Verlag und Lehrbeauftragter der ASW-Akademie. Einschätzungen zu Cybersecurity und digitaler Souveränität erschienen u.a. in Welt am Sonntag, WDR, Deutschlandfunk und Handelsblatt.

10 Publikationen
  • Einsatz von elektronischer Verschlüsselung - Hemmnisse für die Wirtschaft (2018)
  • Kompass IT-Verschlüsselung - Orientierungshilfen für KMU (2018)
  • IT Security Day 2025 - Live Hacking: KI in der Cybersicherheit (2025)
  • Live Hacking - Credential Stuffing: Finanzrisiken jenseits Ransomware (2025)
  • Keynote: Live Hacking Show - Ein Blick in die Welt der Cyberkriminalität (2025)
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