Zum Inhalt springen

Services, Wiki-Artikel, Blog-Beiträge und Glossar-Einträge durchsuchen

↑↓NavigierenEnterÖffnenESCSchließen
Windows 11 sicherer machen! - Betriebssystem-Sicherheit und Systemhaertung
Security Awareness

Windows 11 sicherer machen!

Wie man das neue Betriebssystem von Microsoft - Windows 11 - mithilfe eines Tools sicherer macht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Chris Wojzechowski Chris Wojzechowski Geschäftsführender Gesellschafter
Aktualisiert: 23. September 2024 3 Min. Lesezeit
IT-Grundschutz-Praktiker (TÜV) IT Risk Manager (DGI) § 8a BSIG Prüfverfahrenskompetenz Ausbilderprüfung (IHK)

TL;DR

Windows 11 hält mit 75 % Marktanteil einen Großteil aller Unternehmensrechner - und ist damit ein bevorzugtes Angriffsziel. Das kostenlose Open-Source-Tool Hardentools reduziert die Angriffsfläche, indem es nicht benötigte Windows-Funktionen deaktiviert: darunter Makros in Microsoft Office, das Kommandozeilenterminal (cmd) und weitere potenziell ausnutzbare Dienste. Das Tool ersetzt keine Antivirussoftware, sondern ergänzt sie durch Angriffsflächen-Reduktion. Änderungen lassen sich per Klick auf „Restore" jederzeit rückgängig machen - besonders relevant für Home-Office-Geräte, auf denen private und berufliche Nutzung kollidieren.

Diese Zusammenfassung wurde KI-gestützt erstellt (EU AI Act Art. 52).

Inhaltsverzeichnis (2 Abschnitte)

Windows - mit einem Marktanteil von 75 % ist es wohl das bekannteste Betriebssystem auf der Welt. Nun gibt es das neue Windows 11. Mit einem Tool kann man das Betriebssystem von Microsoft deutlich sicherer machen.

Windows 11 als Betriebssystem

Die erste Version von Windows wurde 1985 veröffentlicht. Seit Anfang Oktober gibt es die neueste Version des Betriebssystems: Windows 11. Zwischen der Vorgängerversion Windows 10 und dem jetzigen Windows 11 liegen 6 Jahre und somit gibt es einige Veränderungen, was die User Experience betrifft. Windows ist eine von Microsoft entwickelte grafische Benutzeroberfläche für Computer und Server. Der Name Windows (englisch für Fenster) kommt daher, da die Benutzeroberfläche von Anwendungen auf dem Bildschirm als rechteckige Fenster dargestellt werden. Bill Gates, der Gründer von Microsoft, ist mit seiner Entwicklung von dem Windows-Betriebssystem heute der viertreichste Mensch der Welt. Da Microsoft Windows das meist genutzte Betriebssystem für Computer im privaten Sektor und allgemein so weit verbreitet ist, gibt es dementsprechend auch sehr viele Sicherheitsrisiken. Ein paar dieser Sicherheitslücken können mit einem Tool geschlossen und somit Cyberangriffe verhindert werden.

Hardentools für mehr Sicherheit?

Das jetzt vorgestellte Tool nennt sich Hardentools. Viele Funktionen, die Windows bereitstellt, sind für den üblichen PC-Nutzer nicht von Nöten und stellen somit eine Angriffsfläche für Hacker dar. Mithilfe des Tools werden diese nicht unbedingt benötigten Funktionen und Anwendungen deaktiviert. Dadurch hat ein potentieller Angreifer nicht mehr die Möglichkeit, diese Applikationen für seinen Angriff zu verwenden. Als Beispiel deaktiviert das Programm Hardentools diverse Dienste von Microsoft Office. So kann man, wenn das Tool angewendet wurde, beispielsweise in Microsoft Excel keine komplexen Berechnungen mehr durchführen. Außerdem steht einem nach der sogenannten Härtung das Kommandozeilenterminal (cmd) nicht mehr zur Verfügung. Die Entwickler von Hardentools betonen, dass es sich hierbei nicht um eine Antivirussoftware oder Sonstiges handelt. Es schützt den Computer nicht durch identifizieren, blockieren oder entfernen von Malware, sondern durch das Deaktivieren von potentieller Angriffsfläche. Die Bedienung des Tools ist sehr simpel gehalten. Ein Doppelklick auf die hardentools.exe und schon kann man, nach Festlegung der Zugriffssteuerung, mittels einem Klick sein System sicherer machen.  Wenn man aber der Meinung ist, man will die Änderungen wieder rückgängig machen oder braucht zum Beispiel Zugriff auf das Terminal, dann ist das natürlich auch möglich. Man muss hierbei einfach nur die hardentools.exe erneut ausführen und dann auf Wiederherstellen beziehungsweise Restore klicken. Das Tool wurde als Open-Source Software veröffentlicht und kann von jedem kostenlos heruntergeladen werden. Sicherheit am Arbeitsplatz ist sehr wichtig und gerade auch im Home-Office wo oftmals private Rechner zum Arbeiten verwendet werden, ist es wichtig, dass diese möglichst sicher vor Hackerangriffen sind.

Nächster Schritt

Unsere zertifizierten Sicherheitsexperten beraten Sie zu den Themen aus diesem Artikel — unverbindlich und kostenlos.

Kostenlos · 30 Minuten · Unverbindlich

Artikel teilen

Über den Autor

Chris Wojzechowski
Chris Wojzechowski

Geschäftsführender Gesellschafter

Geschäftsführender Gesellschafter der AWARE7 GmbH mit langjähriger Expertise in Informationssicherheit, Penetrationstesting und IT-Risikomanagement. Absolvent des Masterstudiengangs Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule (if(is), Prof. Norbert Pohlmann). Bestseller-Autor im Wiley-VCH Verlag und Lehrbeauftragter der ASW-Akademie. Einschätzungen zu Cybersecurity und digitaler Souveränität erschienen u.a. in Welt am Sonntag, WDR, Deutschlandfunk und Handelsblatt.

10 Publikationen
  • Einsatz von elektronischer Verschlüsselung - Hemmnisse für die Wirtschaft (2018)
  • Kompass IT-Verschlüsselung - Orientierungshilfen für KMU (2018)
  • IT Security Day 2025 - Live Hacking: KI in der Cybersicherheit (2025)
  • Live Hacking - Credential Stuffing: Finanzrisiken jenseits Ransomware (2025)
  • Keynote: Live Hacking Show - Ein Blick in die Welt der Cyberkriminalität (2025)
  • Analyse von Angriffsflächen bei Shared-Hosting-Anbietern (2024)
  • Gänsehaut garantiert: Die schaurigsten Funde aus dem Leben eines Pentesters (2022)
  • IT Security Zertifizierungen — CISSP, T.I.S.P. & Co (Live-Webinar) (2023)
  • Sicherheitsforum Online-Banking — Live Hacking (2021)
  • Nipster im Netz und das Ende der Kreidezeit (2017)
IT-Grundschutz-Praktiker (TÜV) IT Risk Manager (DGI) § 8a BSIG Prüfverfahrenskompetenz Ausbilderprüfung (IHK)
Zertifiziert ISO 27001ISO 9001AZAVBSI

Cookielose Analyse via Matomo (selbst gehostet, kein Tracking-Cookie). Datenschutzerklärung