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Cookies - Hohe Strafen für Facebook und Google aus Frankreich - Kuenstliche Intelligenz und Cybersicherheit
Security Awareness

Cookies - Hohe Strafen für Facebook und Google aus Frankreich

Die französische Datenschutzbehörde verhängt ein Bußgeld an Google und Facebook. Das Ablehnen von Cookies muss einfacher weden!

Chris Wojzechowski Chris Wojzechowski Geschäftsführender Gesellschafter
Aktualisiert: 13. August 2024 2 Min. Lesezeit
IT-Grundschutz-Praktiker (TÜV) IT Risk Manager (DGI) § 8a BSIG Prüfverfahrenskompetenz Ausbilderprüfung (IHK)

TL;DR

Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL hat Google mit 150 Millionen Euro und Facebook mit 60 Millionen Euro bestraft, weil beide Konzerne das Ablehnen von Cookies deutlich aufwändiger gestalten als das Akzeptieren - ein Verstoß gegen französisches Recht. Die Unternehmen haben drei Monate Zeit, die Cookie-Verwaltung nutzerfreundlich umzugestalten; danach fallen 100.000 Euro Strafe pro weiterem Tag an. Wer persönlich weniger Datenspuren hinterlassen möchte, sollte Browser-Cookies regelmäßig löschen und datenschutzorientierte Alternativen wie DuckDuckGo oder den Brave-Browser in Betracht ziehen.

Diese Zusammenfassung wurde KI-gestützt erstellt (EU AI Act Art. 52).

Inhaltsverzeichnis (2 Abschnitte)

Cookies, im Kontext der Informationstechnologie, bezeichnen überschaubare Textdateien. Seit dem Inkrafttreten der DSGVO spielen diese jedoch eine zunehmend größere Rolle, da insbesondere ein effizientes Tracking über Cookies realisiert werden kann. Nun hat Frankreichs Datenschutzbehörde neue Millionenstrafen für Facebook und Google verhängt.

Dabei machen es die Konzerne wie viele andere Organisationen auch: Das Akzeptieren von Cookies ist schnell gemacht. Wer jedoch ablehnen will, de muss sich durch einen regelrechten Dschungel kämpfen. Mit anderen Worten: Das Ablehnen ist erheblich aufwändiger als das Annehmen. Und weil das bei zwei Google Tochtergesellschaften so ist, wird der Konzern zur Kasse gebeten: 150 Millionen Euro werden fällig. Bei Facebook sind es lediglich 60 Millionen Euro die fällig werden. Es wird betont, das vor allem gegen französisches Recht verstoßen wird.

Google und Facebook haben drei Monate um die Problematik rund um die Cookies zu lösen

Wenn die drei Monate jedoch um sind, werden für jeden weiteren Tag 100.000 Euro Strafe fällig. Beide Konzerne sind sich der eigenen Verantwortung bewusst und nehmen das Urteil zum Anlass den Prozess zu verbessern. Das Urteil kann

Die Zeichen beim Einsatz von Cookies stehen auf Abschied. Jede Seite will eine Genehmigung. Und in der gefühlten Praxis ist es eben so, dass der Button zum Annehmen der voreingestellten Cookies schnell geklickt ist. Wer sich jedoch im Detail anschauen will, wer welche Daten bekommt, der erhält Einblicke in schlecht gemachte Benutzeroberflächen.

Regelmäßig Cookies löschen und Plugins zu Automatisierung nutzen

Wer sich bewusst dafür entscheidet weniger Informationen im Internet preiszugeben, der sollte seine im Browser gespeicherten Daten regelmäßig löschen. Ein gutes Beispiel wird einem stets dann vorgeführt, wenn nach einem Produkt gesucht wird und es einem im Anschluss auf zahlreichen Webseiten präsentiert wird. Keine Magie, lediglich Cookies.

https://www.youtube.com/watch?v=i6CV1SJ-srE

Das führt zwar dazu, dass der Login-Prozess auf der einen oder anderen Seite neu durchlaufen werden muss - jedoch müssen auch Werbetreibende auf neue Cookies setzen. Die Nutzung an alternativen Suchmaschinen wie z.B. DuckDuckGo oder Browsern wie Brave ist nicht ohne Grund in Dimensionen geraten, in denen diese ernstzunehmende Konkurrenten für Google werden.

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Über den Autor

Chris Wojzechowski
Chris Wojzechowski

Geschäftsführender Gesellschafter

Geschäftsführender Gesellschafter der AWARE7 GmbH mit langjähriger Expertise in Informationssicherheit, Penetrationstesting und IT-Risikomanagement. Absolvent des Masterstudiengangs Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule (if(is), Prof. Norbert Pohlmann). Bestseller-Autor im Wiley-VCH Verlag und Lehrbeauftragter der ASW-Akademie. Einschätzungen zu Cybersecurity und digitaler Souveränität erschienen u.a. in Welt am Sonntag, WDR, Deutschlandfunk und Handelsblatt.

10 Publikationen
  • Einsatz von elektronischer Verschlüsselung - Hemmnisse für die Wirtschaft (2018)
  • Kompass IT-Verschlüsselung - Orientierungshilfen für KMU (2018)
  • IT Security Day 2025 - Live Hacking: KI in der Cybersicherheit (2025)
  • Live Hacking - Credential Stuffing: Finanzrisiken jenseits Ransomware (2025)
  • Keynote: Live Hacking Show - Ein Blick in die Welt der Cyberkriminalität (2025)
  • Analyse von Angriffsflächen bei Shared-Hosting-Anbietern (2024)
  • Gänsehaut garantiert: Die schaurigsten Funde aus dem Leben eines Pentesters (2022)
  • IT Security Zertifizierungen — CISSP, T.I.S.P. & Co (Live-Webinar) (2023)
  • Sicherheitsforum Online-Banking — Live Hacking (2021)
  • Nipster im Netz und das Ende der Kreidezeit (2017)
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