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Adblocker deaktivieren - wenn Ausnahmen die Regel bestätigen! - Illustration zu IT-Sicherheitsbewusstsein und Mitarbeiterschulung
Security Awareness

Adblocker deaktivieren - wenn Ausnahmen die Regel bestätigen!

Eine Webseite funktioniert nicht wie gewünscht oder das gewünschte Video startet nicht? Dann vielleicht den Adblocker deaktivieren.

Chris Wojzechowski Chris Wojzechowski Geschäftsführender Gesellschafter
Aktualisiert: 22. September 2024 3 Min. Lesezeit
IT-Grundschutz-Praktiker (TÜV) IT Risk Manager (DGI) § 8a BSIG Prüfverfahrenskompetenz Ausbilderprüfung (IHK)
Inhaltsverzeichnis (3 Abschnitte)

Auf vielen System ist er heute allgegenwärtig, der Adblocker. Ein kleiner Browser-Zusatz macht das Surfen auf den verschiedenen Webseiten wesentlich angenehmer. Viele der meist störenden Werbeanzeigen werden geblockt. Doch was ist, wenn etwas nicht funktioniert, wie zum Beispiel das Ansehen eines mit Werbung finanzierten Videos. Hierfür muss man den AdBlocker deaktivieren.

Der Adblocker in verschiedenen Ausführungen

Der Adblocker unterscheidet sich von Browser zu Browser und je nach Adblock Typ. Es gibt verschiedene Hersteller von Adblockern, die Bekannteste ist hierbei wohl Adblock Plus. Diesen Zusatz lässt sich einfach über den Chrome/Firefox oder einem beliebigen AddOn Store installieren. Da Adblock Plus in der Vergangenheit negative Schlagzeilen durch „Acceptable Ads“ gemacht hat, empfiehlt sich zum Beispiel die Alternative „uBlock Origin“. Diese App ist ebenfalls in den gängigen AddOn Stores zu finden.

Adblocker deaktivieren

Je nach Webseite kann es vorkommen, dass Werbung für den Betrieb der Webseite geschaltet ist. Betreibt man zum Beispiel ein Hobby, sollte man auf den Webseiten für den Hobbybetrieb vielleicht den Adblocker abschalten. So können die Betreiber für die Webseite des Hobbys durch die Werbung Geld verdienen und die Betriebskosten nicht vollständig aus eigener Tasche bezahlen. Manchmal zwingen die Betreiber den Nutzer auch einen Adblocker abzuschalten, was natürlich weniger schön ist. Zum Abschalten klickt man auf das Symbol oben rechts in der Adresszeile. Verwendet man uBlock Origin, so reicht ein Klick auf das große Ausschalten Symbol. Hierdurch wird der Adblocker auf der aktuellen Webseite deaktiviert. Um das Modul auf allen Webseiten abzuschalten, kann per rechter Maustaste auf das Symbol geklickt und anschließend „Erweiterung verwaltet“ gewählt werden. Nun noch den blauen Regler auf „aus“ stellen, schon ist die Erweiterung deaktiviert. ublock

Der Adblocker uBlock lässt sich auf einer Webseite einfach deaktivieren, indem das blau dargestellte Symbol angeklickt wird. Einen ähnlichen Regler findet sich in der aktuellen Adblock-Plus Variante für den Edge Browser. Hier kann ebenfalls ein Schalter umgelegt werden. Bei diesem AddOn jedoch, gilt dieser Schalter nur für die aktuelle Webseite und nicht für das Vollständige deaktivieren des Moduls. Hierfür muss die gesamte Erweiterung in den Einstellungen des Browsers deaktiviert werden. Sollten sie noch eine ältere Variante von Adblock Plus installiert haben, kann über das Kontextmenü der Anwendung das Modul für eine bestimmte Internetseite deaktiviert werden. Es wird eine „WhiteList“ (Weiße Liste) erstellt, was jedoch umständlich und verwirrend ist. Es ist daher empfehlenswert die Browser-Erweiterung auf die neuste Version zu aktualisieren. Die Aktualisierung vereinheitlicht das Menü von Adblock Plus ebenfalls auf allen Browsern, bis auf den Internet-Explorer, welche im Jahr 2021 sowieso nicht mehr verwendet werden sollte. adblock

Vergleichbar mit uBlock lässt sich auch der AdblockPlus mit einem Klick deaktivieren.

Gefahren durch das Deaktivieren

Grundsätzlich ist Werbung, welche auf Webseiten dargestellt wird, nicht gefährlich. Jedoch kann Sie das Anklicken verschiedener Werbebanner auf eine unbekannte Webseite weiterleiten, die bspw. Malware im Hintergrund herunterlädt. Daher sollten Sie, wenn Sie sich dazu entschieden haben den Adblocker auf einer gewissen Seite zu deaktivieren, bewusst sein, dass ein Klick auf einen Werbebanner Sie auf eine fremde Webseite weiterleitet. Der Vorteil der Angreifer ist, dass die Webseite auf der das gefährliche Werbebanner erscheint, nicht unter der Kontrolle des Angreifers sein muss. Findet keine gründliche Überprüfung der Werbeinhalte statt, kann es passieren, dass seriöse Webseiten gefährliche Werbebanner zeigen. Sie sollten sich der Gefahr bewusst sein, dass Werbung nicht nur störend, sondern auch gefährlich sein kann, wenn Sie diese Anklicken.

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Über den Autor

Chris Wojzechowski
Chris Wojzechowski

Geschäftsführender Gesellschafter

Geschäftsführender Gesellschafter der AWARE7 GmbH mit langjähriger Expertise in Informationssicherheit, Penetrationstesting und IT-Risikomanagement. Absolvent des Masterstudiengangs Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule (if(is), Prof. Norbert Pohlmann). Bestseller-Autor im Wiley-VCH Verlag und Lehrbeauftragter der ASW-Akademie. Einschätzungen zu Cybersecurity und digitaler Souveränität erschienen u.a. in Welt am Sonntag, WDR, Deutschlandfunk und Handelsblatt.

10 Publikationen
  • Einsatz von elektronischer Verschlüsselung - Hemmnisse für die Wirtschaft (2018)
  • Kompass IT-Verschlüsselung - Orientierungshilfen für KMU (2018)
  • IT Security Day 2025 - Live Hacking: KI in der Cybersicherheit (2025)
  • Live Hacking - Credential Stuffing: Finanzrisiken jenseits Ransomware (2025)
  • Keynote: Live Hacking Show - Ein Blick in die Welt der Cyberkriminalität (2025)
  • Analyse von Angriffsflächen bei Shared-Hosting-Anbietern (2024)
  • Gänsehaut garantiert: Die schaurigsten Funde aus dem Leben eines Pentesters (2022)
  • IT Security Zertifizierungen — CISSP, T.I.S.P. & Co (Live-Webinar) (2023)
  • Sicherheitsforum Online-Banking — Live Hacking (2021)
  • Nipster im Netz und das Ende der Kreidezeit (2017)
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